Missing the Green Island

Montag, 02.06.2014

Unglaublich, dass ich nun schon sooo lange wieder zuhause bin! Grade gestern habe ich endlich mein Irland Fotobuch fertig gemacht! Mit allen wichtigen Bilder von meiner Reise und Menschen, die ich getroffen habe. Ein paar Ausschnitte gibt es dann als Abschluss bestimmt ganz bald auch hier.

Rückblickend kann ich nur sagen: Jede Erfahrung hat sich so sehr gelohnt. Ich bin als viel selbstbewussterer Mensch wieder zurück gekommen und kann viele Dinge jetzt mit viel mehr Gelassenheit angehen. Es ist wunderbar alles so gemacht zu haben! Außerdem war die Entscheidung, mein Cambridge Certificate in Irland zu machen, eine gute Sache. Man ist in der Sprache drin und hat Freunde, die in der gleichen Lage sind und hat mit vielen Dingen weniger Probleme, weil man eigentlich ständig lernt.

Auch die Entscheidung mit einer tollen Organisation zu fahren, die mir in allen Fragen geholfen hat und mir während des Aufenthalts das ein oder andere Mal geholfen hat war super. Klar, hab ich viele Dinge eigenständig gemacht, aber so eine tolle Familie gehabt zu haben oder ein Praktikum in einem Magazin wie Hot Press, das hat Step In (http://www.stepin.de/) möglich gemacht.

Viele Leute, die aus dem Ausland wiederkommen, reden ununterbrochen über ihre  Zeit im Ausland. Das mache ich zum Teil natürlich auch, aber was ich gemerkt habe: Man trägt die Erfahrungen und Eindrücke alle mit sich herum. Sie haben einem zu dem Menschen gemacht, der man jetzt ist und spiegeln sich in unserem Handeln und Wirken wieder. Ständige Vergleiche bringen uns da auch nicht weiter oder ständiges Zurückschauen.

Man sollte die Zeit als ein wunderbares Geschenk mit sich tragen, Mut schöpfen für neue Aufgaben und wissen, was man tolles gemacht und geschafft hat und das, wenn man will, alles möglich ist.

Küsschen :*

P.S.: Der nächte Eintrag folgt mit Bildern von meiner super Irland Kiste, wenn mein Buch dann endlich da ist! :)

Do you have anything to do?

Samstag, 18.01.2014

Hey there,

it's me, the intern from HP searching for something to do.

Ja das habe ich wohl in den letzten Tagen sehr oft gesagt. Und habe dann aber leider doch nicht wirklich was zu tun gekriegt. Mein Praktikum in der Musikzeitschrift hat leider sehr, sehr langsam angefangen was mit wirklichen Erfahrungen zu tun zuhaben.

Mein erster Tag bestand darin mir Magazine anzusehen und mich mit dem Aufbau vertraut zu machen, danach durfe ich Listen tippen und so weiter. Normale Praktikantenarbeit also. Das war für mich leider etwas enttäuschend, war ich doch super motiviert endlich was in meinem, bis jetzt, Traumberuf im Journalismus zu machen. Schade, die Motivation war am Ende der ersten Woche leider weg.

Trotz negativer Gedanken habe ich es aber am Montag geschafft wieder positiv in die Arbeit zu gehen, und das wurde dann doch irgendwie belohnt, als man  mich an die Rezeption schickte und ich erste Erfahrungen mit Englischen Telefonaten, Post und Türöffnern machen durfe. Das war wirklich hilfreich und auch ziemlich schwierig, denn Englisch zu verstehen ist die eine Sache - Englisch am Telefon zu verstehen, wenn Leute über Dinge reden, von denen man keine Ahnung hat die andere. Aber hey - I did it! Und meine absolute Abneigung gegen Telefonate musste ich dann wohl auch ablegen, denn man kann das Telefon ja schlecht einfach klingeln lassen!

Danach habe ich mich dann drei Tage durch Fanpost gelesen, die ich für ein Buchprojekt durcharbeiten sollte, was wirklich super interessant war! Nebenbei hat man mir dann immer noch andere Aufgaben gegeben wie: Fotos suchen, einen Wasserkocher besorgen (unser Büro würde ohne ihn nicht überleben, du hast uns gerettet), und Briefe tippen. Das waren wirklich gute Tage, bis ich dann am Freitag leider nichts mehr zu tun hatte und mein Tag damit endete in Temple Bar Flyer zu verteilen, immerhin frische Luft.

Ich hoffe einfach, dass es in den nächsten Wochen mehr von den beschäftigten Tagen gibt, die machen nämlich wirlich Spaß!

Ansonsten habe ich nicht viel Zeit andere Dinge zu machen, leider. Trotzdem ist eine Mittagspause mit Freunden aus der Schule oder ein Kaffee nach der Arbeit immer eine schöne Abwechslung und ein guter Start in den Feierabend. Nebenbei habe ich durch meine Organisation auch  noch eine Kontakte zu andern Praktikanten aus Deutschland bekommen, was wirklich toll ist und gestern viel Spaß gemacht hat!! Schön, wenn man die eigenen Erfahrungen, die man gemacht hat, weitergeben kann um anderen zu helfen!

Ich versuche mal das schlechte Wetter irgendwie zu nutzen... Und hoffe demnächst noch andere spannende Sachen zu erzählen! Tut mir leid, dass es diesesmal keine Fotos gibt, aber ja.. von der Arbeit hab ich leider, leider keine :(

Küsschen :*

Start ins neue Jahr und Irland-Kapitel

Freitag, 10.01.2014

Ein frohes Neues Jahr Euch allen! - Okay 10 Tage zu spät aber ich hab es einfach nicht geschafft und dementsprechen sehr viel nachzuholen.

Weihnachten kam und ging schneller als man gedacht hätte - auch wenn es einfach keine richtiges Weihnachten war.. aber von Anfang:

Nachdem ich am 23. ein letztes Mal auf die Kinder aufgepasst habe, denn meine Gastmama musste zum letzten Weihnachtseinkauf, war die Ruhe vor Weihnachten dann eingeläutet, alles Essen war zuhause und die letzten Geschenke ebenfalls.

Der 24. Dez war dann ein ganz normaler Tag, die Kinder wurden dann bei den Nachbarn geparkt und meine Gasteltern und ich verbrachten dann den Tag zusammen. Zuerst fuhren wir zum Friedhof, danach ging es in einen Pub mit Baileys-Coffee. Danach machten wir noch in Dalkey halt - Finnegan's! Sehr zu empfehlen. Nach zwei Weihnachts-Guiness ging es dann heim, wo es noch mehr Baileys und Wein gab - wir waren alle sehr gut drauf und auch das Essen war klasse!

Danach ging es dann ins Bett - natürlich nicht bevor alles für Santa hergericht war: Kekse, ne Karotte, Rentierfutter und der Lieblingssaft der Kleinen. Danach war dann Ruhe angsagt und ich hab  noch einige Weihnachtsgrüße heim geschickt und mit meinen Eltern geredet, die ihre Geschenke schon ausgepackt hatten!

Und dann war er da CHRISTMAS DAY!

Mich hat es nicht so aus dem Bett gezogen muss ich sagen, aber als ich die Kinder unten gehört habe, dachte ich mir "Stehst mal besser auf, sonst sind deine möglichen Geschenke gleich auch weg..." Und es war zuckersüß Weihnachten  mit kleinen Kindern zu verbringen, die ihre Geschenke eins nach dem anderen mit voller Begeisterung aufgerissen haben - inklusive späterer Überschwemmung des Wohnzimmers mit dem bekommen Baby-Bad. Ich durfe mich über Nagelllack und einen Pullover und einige Kleinigkeiten von daheim freuen! Das war spitze!

Darauf folgte dann der erste Besuch einer evangelischen Kirche - nicht so wirklich anders als die katholische aber ja, Gottesdienste auf englisch sind wirklich schön! Das war aber nur der Auftakt für einen schönen irischen Weihnachtstag, danach ging es zu Auntie Mary, ins alte Familienhaus meiner Gastmutter, wo wir den Tag mit weitern Geschenken, Truthahn und so weiter und nochmal viel Wein verbrachten. Sehr gemütlich und ein wirklich anders Weihnachten - sehr zu empfehlen, das mal auszuprobieren!!

Am 26. Dez "Boxing Day", war ich dann platt und hab das Frühstück genossen, mein letztes richtiges Irisches und dann, hab ich den Tag für mich verbracht, gelesen und gechillt. Abends dann noch ne Runde Harry Potter mit meinem Gastbruder in einem sehr grusligen Haus: Der Wind war gruselig!

Und dann war der Tag gekommen, an dem meine Eltern und Tante und Onkel die grüne Insel betreten würden. Zuerst war es für mich aber erstmal schwieriger in Dublin eine Buskarte für 30 Tage zu bekommen. Tipp: Am besten sofort zum Haupsitz von Dublin Bus an der O'Connell Street fahren! Aber ich hab es noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft um dann natürlich festzustellen.. Das Flugzeug steht noch in Deutschland! Also warten. Aber es hat letztendlich alles geklappt, irgendwann waren sie da, wir sind zum Hotel gefahren und haben was gegessen.

Das süßeste waren bestimmt die ganzen Weihnachtsgeschenke aus Deutschland! Enten von meiner Mannschaft, Beauty Zeug und so weiter von Freunden, Bilder und und und! Da wird einem bewusst, was man zu Hause gelassen hat aber man weiß auch, dass man sie alle um so mehr zu schätzen weiß, wenn man wieder da ist!!

Die Tage mit meiner Familie bestanden aus Bustouren durch die Stadt (ja nach drei Monaten endlich ne Sightseeing Tour), Laufen durch wichtigsten Straßen in Dublin und ein irischer Abend mit meiner Familie.

Am NYE haben wir den Tag dann entspannt angehen lassen, noch was zusammen gegessen und dann sind wir zum NYE Concert in die Stadt gefahren! Die Stimmung fand nach Mitternacht dann ihren Höhepunkt und die Menge vor der Bühne war sehr ausgelassen. Schön das neue Jahr mal ganz anders zu starten!

War alles super! Der Abschied am nächsten Tag war dann auch nicht so schlimm wie erwartet. Ich war danach zwar ganz alleine zuhause, weil meine Gastfamilie in England war, aber iwie hab ich es geschafft! Musste ja auch Kleidung waschen und Bügeln und so weiter für den Umzug - der zweite Teil meines Abenteuers, das Praktikum.

Happy December, Happy Christmas :)

Samstag, 21.12.2013

Uiii, da hab ich ja sehr lange nichts mehr geschrieben. Ich muss dazu aber auch sagen, der Alltag hat sich mit der Familie wirklich eingespielt und auch die wichtigsten Sachen in Dublin sind besichtigt.

Aber hier erstmal noch ein paar Sachen der letzten Wochen:

Pünktlich zu Anfang Dezember öffnete bei uns in Dún Laoghaire natürlich der Weihnachtsmarkt. Oder man sollte lieber sagen Märktchen: mehr als 12 Buden hat man nicht gefunden. Dafür, dass alles so klein war, ist es aber trotzdem sehr schön mit verschiedenen Handwerken in den Buden und traditionellem Weihnachtsgetränken und Essen. (Tatsächlich stand da Glühwein :D ) Das musste man sich dann  natürlich ansehen, auch wenn wir dann später in einem Starbucks gelandet sind, weil es draußen so windig und kalt war ABER wenigstens hat man schonmal angefangen ein paar Weihnachtssachen einzukaufen.

Am Sonntag waren wir dann noch in Dublinia, Viking Dublin. War wirklich lustig, sehr einfallsreich gemacht, auch wenn wir die Betten und diverse Wikinger, die auf dem Klo saßen sehr viel witziger fanden.

Eine Woche später wurde dann der Weihnachtsbaum geschmückt, sehr anders als bei uns daheim. Viele einzelne Kugeln, welche mit Namen der Kinder, Federn von der Hochzeit meiner Gasteltern, viele Dinge, die mit einer kleinen Geschichte verbunden sind, das ist wirklich schön. An diesem Tag kam dann endlich etwas Weihnachtsstimmung auf, vorallem weil wir später noch in Dublin durch die beleuchteten Straßen gelaufen sind, wunderschön :)

So das nächste Wochenende um den 3. Advent war dann mein kleines Vorweihnachten, weil mich mein Freund in Dún Laoghaire besucht hat. Es war eine sehr entspannte Zeit und ich hab es endlich geschafft mal den ganzen Pier entlang zu laufen (auch wenn es wirklich sehr, sehr kalt und ungemütlich war). Übers Wochenende haben wir dann auch  noch alle Kaffee-Läden oder Ketten in Dublin getestet, ein paar Weihnachtskaffees und kakaos getrunken (sehr zu empfehlen, wenn man keine Kekse zum Essen hat). Rundum also ein schönes Wochenende, achja und den "großen" Weihnachtsmarkt in Dublin haben wir auch besucht, Mulled Wine für 5,50. Immerhin hat man hier ein paar mehr Stände gesehen, als bei meinem ersten Weihnachtsmarkt, leider werden sie aber mit den deutschen nicht mithalten können. Leider ;-)

Und dann brach auch schon meine letzte Woche an, krass wie schnell 12 Wochen rum sind. Klar, manchmal war es ziemlich langsam, aber wenn man so zurückschaut, ist man grade erst hier. Der letzte Tag in der Schule war wirklich nett, mit ein paar Spielen, Muffins und Christmas Crackers. Die Idee alle auf meiner Fahne unterschreiben zu lassen, war auch super gut! Auch wenn sie auf dem Foto falsch rum ist :D :D Danach ging's noch was essen, chillen bei einem Freund zuhause und nachher noch ein bisschen den letzten Tag und Weihnachten feiern. Finally, there is a Christmas vibe!! Yippie :)

Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die Weihnachtsfeiertage, weil ich mir nicht vorstellen kann wie das so wird. Zwar bin ich immer noch nicht in der übermäßigen Weihnachtsstimmung, aber vielleicht habe ich ja Glück und es schwappt in den nächsten Tagen über, wäre toll!

Genießt die letzten Tage bis Weihnachten!

Küsschen :*

Ho Ho Ho Christmas is arriving und The Gold of Ireland - Guinness

Sonntag, 24.11.2013

Mein Gott, wie die Zeit vergeht, 8 Wochen! Manchmal fühlt es sich zwar an wie eine Ewigkeit, wenn man mal absolut nichts zu tun hat und einfach nur rumgammelt, sich irgendwas zu tun sucht und sich denkt: "Upps, das wird ne lange Zeit hier". ABER natürlich sind das nicht die überwiegenden Momente, zum Glück.

Normalerweise ist das immer in der Woche so, wenn ich meinen Tätigkeiten als Au-Pair nachgehe, ab Freitag wirds dann besser. Letzte Woche Freitag haben wir mal ganz entspannt die leckeren Sachen in Dublin entdeckt. Zuerst Lunch (Noodles) und dann Frozen Yoghurt!! 

Einfach das beste überhaupt, auch bei kaltem Wetter. Nach einem wärmenden Kaffee ging dann durch die weihnachtliche Grafton Street (jaa die Lichter wurden hier schon vor mehr als einer Woche angeknipst!) Unglaublich :) Aber eigentlich ist es in Ordnung ,denn es ist hier schon so früh dunkel, da machen die Lichter die Atmosphäre wirklich besser.

Samstag war dann bisschen Babysitting angesagt, war aber sehr entspannt.

Sonntag hab ich mich dann mit einem andern Au-Pair aus der Gegend getroffen, sie arbeitet bei einer guten Freundin meiner Hostma und da wurden unsere Nummern mal ausgetauscht. Dundrum war das Ziel, ein gigantisches und sehr verwirrendes Einkaufscenter mit einem riesigen Penneys und allem was das Herz begehrt :) War ein toller Tag mit einigen Weihnachtseinkäufen und neuen Klamotten, muss ja auch mal sein :) Natürlich war auch dort alles mit Weihnachtsdeko geschmückt, wie sollte es auch anders sein. So richtig in Weihnachtsstimmung bin ich aber noch nicht, komisch, komisch :D

Nach einer wirklich sehr langsam vergehenden und sehr, sehr kalten Woche - Freeeeezing! - ging es am Freitag dann zum Guinness Store House, nach zwei Wochen haben wir es dann endlich geschafft. Nach einem langen Spaziergang (St. Patrick's Cathedral)

 

durch Dublin City und Mexikanischem Essen (ich komm nicht  mit scharfem Essen klar, unglaublich, aber war gut) waren wir dann da. Die Ambassador Karte ist wirklich was tolles, wenn man jemanden mitnimmt braucht man nicht zu zahlen und bekommt sogar noch n Guinness am Ende. Das Museum ist ansonsten echt interessant, weil man sieht wie aus allen Zutaten das Bier wird. Was ich vorher noch nicht so oft oder garnicht gesehen habe waren Personen auf Bildschirm die immer was dazu erzählt haben beziehungsweise wie Guinness wichtig für ihr Leben ist und so weiter. Wer sich für Medien interessiert kommt da auch auf seine Kosten, mit Werbung aus frühreren Jahren für Fernsehen oder Plakate. Und da man am Ende dann sein Guinness bekommt und in der Gravity Bar einen tollen Blick über Dublin hat, lohnt es sich alle Mal.

 

So und dann war ich gestern noch im Gaiety Theatre, The Nutcracker. Für mein erstes Ballett war es perfekt, die Musik, die Tänzer, faszinierend!!

Ich hab mich dran erinnert, dass ich das als kleines Kind schon immer total spannend fand, wie man auf seinen Zehenspitzen tanzen kann. Das finde ich immer noch spannend aber es war wunderschön! Nur einen Rat an alle Eltern die das lesen: Fragt eure Kinder vorher doch mal ob sie das sehen wollen, bevor sie nachher TOTAL gelangweilt und müde neben einem sitzen und nicht still halten können! Danke :)

Und so endete der Tag dann :)

Insgesamt wars ne schöne Einstimmung auf Weihnachten :) Und heute geht's dann weiter: Santa is arriving in Greystones! Ich bin gespannt und berichte dann in den nächsten Tagen!

Küsschen :*

Little Green Man

Dienstag, 12.11.2013

Wer liebt sie nicht, die Märchen und Geschichten um Orte und Dinge in einem Land zu erklären? Auch wenn wir, wenn wir älter werden, nicht mehr an so viele Sachen glauben, sind solche Dinge doch sehr interessant.

Um mehr über die Mythen und Gestalten in Irland zu erfahren, sind wir am Sonntag zum National Leprechaun Museum gegangen. Zwar waren wir uns einig das der Preis von 10 Euro ziemlich viel ist, aber wir waren dann doch interessiert was wohl dahinter steckt. Unser Guide an der Kasse war schonmal ziemlich freundlich und lustig und konnte sogar zu jedem von uns was in unserer Sprache sagen, faszinierend ;)

Also rein ins Abenteuer! Was ist dieses grüne Wesen eigentlich? 1/3 von der Größe eines normalen Menschen, in früheren Zeiten nicht grün gekleidet, so wie man ihn heute kennt, ist der Leprechaun eine Mythengestalt der Englischen Geschichten. ER versteckt den Pott Gold am Ende des Regenbogen, das Gold hat er übrigens von den Feen für die er die Schuhe repariert, unglaublich :) Und irgendwie wurden wir dann während der Führung durch die verschiedenen Räume selbst zum Leprechaun und anderen Mythengestalten: Zuerst zu Riesen, dann zu Zwergen, die auf riesige Stühle klettern konnten. Wir besuchten das Zuhause von Feen, gingen durch einen Regenbogen und uns wurden viele Geschichten erzählt.

Halloween übrigens entstand ursprünglich aus diesen Geschichten: Es ist der einzige Tag im Jahr in dem Menschen, die auf der Erde leben und die magischen Kreaturen zusammen sind. Denn eigentlich gehört den Menschen der Tag und den Feen die Nacht. Also: Halloween wurde tatsächlich in Irland gemacht!

Nach einigen Fotos mit großen Stühlen, grünen Hüten und Märchenbüchern war unser 2 Stündiger Ausflug dann zuende. Empfehlenswert für alle, die sich für Mythen aus anderen Ländern interessieren und wirklich sehr gut Englisch verstehen, denn natürlich wird alles von einem richtigen Iren erzählt.

Dann nehmen wir jetzt mal ein bisschen von dieser zauberhaften Kraft mit in die nächsten Tage!

Küsschen :*

P.S.: Und hier noch andere wichtige Erlebnisse der letzten Woche:

 Cecelia Ahern New Book is Out ♥ Entspannter Nachmittag mit süßem Kaffee und den Mädels ♥ Famous Fish and Chips at Burdock's ♥ Ha'penny Bridge

Happy Halloween

Freitag, 01.11.2013

Und da ist Halloween auch schon wieder vorbei...

Viel zu sagen gibt's dazu eigentlich nicht. Die Arbeiten an meinem Kostüm haben viel Spaß gemacht, der Abend war auch super und einfach toll!! Die Fotos sagen schon alles denke ich!

Ich weiß auf jeden Fall das ich nächstes Jahr auch einen Kürbis aushöhlen möchte, das sieht nämlich sehr, sehr toll aus!

Küsschen :* 

Always look on the bright side of life

Dienstag, 29.10.2013

Und da ist der erste Monat schon rum, die Zeit vergeht hier so schnell...

Aber es ist auch wunderschön hier. Das letzte Wochenende war hier verlängert wegen eines "Bankholiday", erst wollte ich nach Belfast, aber dann sind wir mit einigen Leuten nach Galway gefahren.

Los ging es am Samstag Morgen in Dublin, mit einer Gruppe von elf Leuten. Nach Galway sind es nur zwei Stunden, dann ist man von der Ostküste bis zur Westküste gefahren. Meine Gastmutter meinte dazu nachher nur: "Wenn wir in Europa verreisen, sind die Strecken immer alle so lang! Man braucht 5-6 Stunden um irgendwo hinzukommen, das kennen wir in Irland garnicht!"

In Galway angekommen gings dann auf die Suche nach den Hostels. Wir waren getrennt unter gebracht, aber unser Hotel war definitiv schöner, modern eingerichtet, nette Leute drumherum und um die Ecke war schon die Stadt. (Kinlay Hostel) Nachdem wir uns dann kurz eingerichtet hatten und unsere Sachen verstaut hatten, liefen wir durch die Stadt, die eigentlich nur aus einer großen Straße besteht. Viele Leute waren unterwegs, man sah Vorbereitungen für Halloween und einen kleinen Bauernmarkt.

Danach ging es dann zum Meer, wo einem der Wind ganz schön um die Ohren fegte. Das Wetter war insgesamt sowieso sehr kalt und regnerisch, aber am Wasser war es dann doch nochmal etwas schlimmer, aber trotzdem sehr schön. Danach schauten wir uns noch die Kirche in Galway an, ein sehr interessantes Gebäude. Anschließend gingen die mitgereisten Spanier in einen Pub um das spanische Spitzenspiel zu schauen, wir kauften einige Sachen fürs Essen und den nächsten Tag: Endlich mal wieder ein Salat zum Abendessen :) :) Dazu sollte man aber sagen, dass die Iren wirklich viel Fleisch konsumieren, deswegen waren wir alle so glücklich, mal was fleischloses auf dem Teller zu haben.

Nachdem wir dann gegessen hatte, saßen wir noch im Hostel, trafen einige Leute aus Deutschland und Spanien und gingen danach in einen Pub, das erste Mal für mich seitdem ich hier bin. Und ich muss sagen, ich mag Pubs. Es ist wirklich nicht vergleichbar mit irgendwas in Deutschland, finde ich. Es ist etwas zwischen Disco mit Livemusik und normaler Kneipe. Alle haben gute Laune und Tanzen und besonders an diesem Wochenende waren alle in Halloween Stimmung, also auch mit Kostüm unterwegs.

Der nächste Tag startete eher nicht so schön, obwohl wir eigentlich ein tolles Ziel hatten: The Cliffs of Moher. Noch bevor wir im Bus saßen waren wir komplett nass, denn ein sehr heftiger Schauer fing grade an, als wir zur Coach Station liefen. Danach war es auch im Bus sehr kalt, weil wir uns nicht irgendwo trocknen konnten.

Die Landschaft war trotzdem wundervoll, so wie man sich Irland einfach vorstellt: Schafe, Kühe, Wiesen mit Mauern drum herum, Küste. Vor allem die Cliffs waren außergewöhnlich (glücklicherweise  hatten wir da dann 10 Minuten keinen Regen um Fotos zu machen). Der Wind war allerdings sehr sehr stark, sodass wir uns festhielten, während wir umher liefen. Die Kraft und Wellen des Atlantiks sind trotzdem wundervoll und faszinierend und ich hoffe ich werde nochmal dort hinfahren, hoffentlich mit besserem Wetter. Trotzdem lernt man schnell eine Lektion: Mach immer das beste drauß, egal wie schlimm das Wetter ist.

Nach unserer Rückkehr in Galway trafen wir uns am Abend nochmal mit allen und saßen zusammen. Hier habe ich dann das erste Mal Wein mit Cola getrunken; eine spanische aber sehr interessante Mischung.

Unseren letzten Tag verbrachten wir dann in Connemara bzw. im Bus, denn wir saßen bestimmt 90% der Zeit im Bus und fuhren durch die verregnete Landschaft. Komischerweise fing es auch immer dann an zu regenen, wenn wir aussteigen wollten bzw sollten. Unser Ziel war dann aber die Kylemore  Abbey, ein sehr schönes Gebäude in atemberauneder Landschaft. Bestimmt auch noch schöner, wenn es nicht geregnet hätte. Aber wir haben das Beste drauß gemacht, Fotos geschossen, warmen Kakao getrunken und die Zeit genossen. Danach saßen wir eigentlich nur noch im Bus: Von Connamara nach Galway und von Galway nach Dublin. Alle waren froh als wir dann endlich zuhause waren.

Insgesamt muss ich sagen, dass es wirklich eine schöne Gegend ist im Westen Irlands, leider war es wirklich sehr verregnet aber trotzdem sehr schön und eine tolle Zeit mit neuen Leuten. Passenderweise fing heute in der Schule noch jemand an "Don't worry be happy" zu summen, was wirklich gut zu dem Ausflug passt.

Also immer glücklich sein, egal wie schlecht das Wetter ist und sich einfach denken wie schön es sein könnte, trotzdem alle Eindrücke genießen und das beste drauß machen. Das habe ich definitiv gelernt.

Bis die Tage, Küsschen :*

P.S.: Und jetzt wird am Halloween Kostüm gefeilt :)

Auf in die Berge

Sonntag, 13.10.2013

Oh was ein Wochenende, das hätte ich nie gedacht! :)

Angefangen hat alles am Freitag, da bin ich mit einer Freundin aus der Schule durch die Stadt gelaufen und wir haben ein Geschenk für ihre Gastschwester gesucht und unterhalten, uns wieder in den St. Stephen's Green gesetzt, ein sehr entspannter Start ins Wochenende also (btw war der Test in der Schule sogar auch sehr erfreulich :D ).

Samstag dann erstmal lange schlafen und dann haben wir uns in der Stadt getroffen. Am Wochenende muss ich einen anderen Bus nehmen als in der Woche, das hatte ich etwas verpeilt aber es war umso schöner ein Stück durch die Mengen zu laufen.

Grafton Street ist am Wochenende ein bunter Haufen von Iren, Touristen und Straßenmusikern. Ich liebe es durch die Straße zu laufen und an jeder Ecke Musik zu hören, egal ob Klassik oder Modern, es ist manchmal wie ein bisschen Hintergrundmusik zu Gedanken oder dem Ziel das ich grade habe - fantastisch also!!

Als wir uns dann gefunden hatten machten wir uns auf, einfach ein bisschen die Stadt zu erkunden, denn meine Gasteltern hatten mir ein paar Tipps gegeben. Also liefen wir los und fanden als erstes einen wunderschönen kleinen Innenhofmarkt, mit kleinen aber sehr extravaganten Läden, den wir beide sehr schön fanden. Weiter durch die Straßen kamen wir dann irgendwann in Templebar an, viele Cafés und Pubs und sehr viele Menschen. Aber das Feeling ist, obwohl wir nur etwas durchgelaufen sind, fantastisch. Der "Food Market" der jeden Samstag dort stattfindet, bietet ein tolles Bild von verschiedenen Kulturen aber auch traditionallem regionalen Essen.

 

 

Weiter gings an "The Temple Bar", "The Wall of Fame" und dem Hard Rock Café vorbei bis wir wieder am River Liffey waren wo wir uns dann aufmachten, noch etwas über die O'Connel Street zu laufen, viele Geschäfte Menschen und so weiter. Aber auch der berühmte Spire, den man nicht auf ein Foto drauf kriegt. Danach waren wir beide so fertig vom Laufen, dass wir uns durch die Straßen wieder auf nach Hause machten, wo bei mir sehr leckeres Essen auf mich wartete. Meine Ma kann wirklich super kochen - yammi :)

 

Als ich am nächsten Morgen dann aufwachte, tat mir alles weh. Also nicht wirklich Lust was zu machen und erstmal weiterschlafen. Nach dem reichhaltigen Frühstück wurde mir dann aber eröffnet, dass die Familie heute einen Ausflug in die Berge machen würde, da wollte ich natürlich mit! Und es hat sich sowas von gelohnt: Das Panorama, die Felder und Schafe und Kühe und all das was man von Irland so kennt, mal in Hautnah zu sehen, das war toll! Wir liefen zum Poulanass Waterfall und wanderten dann noch ein bisschen durch die Landschaft, kein Regen nur etwas kalt war es. Aber wunderschön, der See, die Umgebung - sehr sehenswert.

 

Auf dem Rückweg gab es dann noch was zu Essen - das erste Mal Fish and Chips für mich - yammi :) Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Es war wirklich ein tolles Wochenende und morgen gehts dann weiter mit Schule :P

 

Kisses :*

Everyday Life

Donnerstag, 10.10.2013

  Wow, 11 Tage bin ich schon hier und so langsam weiß ich wo was ist, wo ich was bekomme und was ich noch so alles sehen will.

Die Letzten Tage waren trotzdem nicht so spannend. Meine Woche hat mit einem entspannten Tag angefangen, wie es jedes Mal sein wird. Am Montag ist hier nämlich niemand zuhause. Da hatte ich zu viel Zeit zum Nachdenken aber dank der Unterstütung meiner Lieben zu Hause freue ich mich nun auf die nächsten Monate.

Dienstag durfte ich dann mit dem Buggy durch die Gegend laufen und wurde von allen anderen angestarrt als ob ich mit meinem eigenen 3 Jährigen Kind durch die Gegend laufe - das war schon etwas merkwürdig. Aber die Kleine ist super süß und sehr verfressen :P

Mittwoch war dann einfach ein normaler Au-Pair Tag  mit verdammt leckerem Essen.

Das Essen hier ist sowieso einsame Spitze!! Abgesehen davon, dass es hier jeden Tag Fleisch gibt, ist es sehr abwechslungsreich und anders als zu Hause. Das freut mich unglaublich weil Essenskulturen anderer Länder total interessant sind. Auch Pommes mit Essig habe ich probiert und das ist wirklich mal was sehr anderes aber wider meiner Erwartungen sehr leckeres Gericht. Der passende Fisch dazu kommt bald auch noch - yammi :)

Ich freu mich schon sehr aufs Wochenende, mal schauen was so ansteht.

Kisses :*

Und auch das Wetter kann hier schön sein!!Sonniges Wetter in Irland :)

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